Checkliste: Welcher Sport passt zu mir?

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Sport im Alter hält jung. Die Bewegung fördert Wohlbefinden, Kraft, Ausdauer und Widerstandskraft. Selbst wer vorher kaum Sport betrieben hat, kann meist im Alter noch durchstarten. „Seniorensport“ liegt im Trend. Viele Institutionen engagieren sich heute in diesem Bereich. Es gibt viele Angebote z. B. für die „Generation 60+“ oder auch zielgruppengerechte Kurse für sehr betagte Menschen. Unsere Checkliste „Welcher Sport passt zu mir?“ soll Ihnen helfen, die richtige Wahl zu treffen.

Beliebte Sportarten

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Pluspunkte

  • Sport bzw. regelmäßige Bewegung im Alter hat viele Vorteile. In Stichpunkten sind dies die wichtigsten:

  • Wer körperlich aktiv ist, baut Muskeln auf. Das fördert eine aufrechte Haltung. Im Alter ist es auch eine Vorbeugung gegen Stürze.

  • Der Stoffwechsel wird angeregt. Dies ist eine Vorbeugung gegen Krankheiten.

  • Der Kreislauf bleibt in Schwung.

  • Das Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls lassen sich senken.

  • Die Kondition wird bei regelmäßigem Training besser.

Alternativen

  • Seniorinnen und Senioren, die sich nicht für aktiven Sport entscheiden mögen – aus welchen Gründen auch immer –, können sich dennoch fit halten, und zwar durch:

  • Regelmäßige Spaziergänge tun dem Körper gut und fördern das Wohlbefinden.

  • „Ballspielen mit den Enkeln“ ist auch eine sportliche Leistung.

  • Vielleicht freut sich Ihr Nachbar, wenn Sie seinen Hund ausführen. Auch das Gassigehen hält fit.

Ball-Sportarten

  • Seniorinnen und Senioren, die eine der folgenden Ball-Sportarten (oder ähnliche) betreiben möchten, sollten sich und ihre Fitness eingehend und ehrlich prüfen:

  • Hinweis: Die Verletzungsgefahr ist bei diesen Sportarten vergleichsweise höher. Auch die Gelenke könnten stark beansprucht werden. Der Wunsch, ein Spiel zu gewinnen, führt zudem leicht dazu, dass man sich überschätzt. Dagegen steht der Spaß des Mannschaftsspiels – der sollte in diesem Fall wichtiger sein als das Leistungsdenken

Gesundheitscheck

  • Vor dem Start der sportlichen Aktivität sollte ein gründlicher Gesundheitscheck beim Arzt erfolgen. Der Mediziner sollte u. a. das Herz-Kreislaufsystem und den Bewegungsapparat überprüfen. Wenn die Gelenke und Muskeln nicht mehr so belastbar sind, scheiden bestimmte Sportarten evtl. von Anfang an aus. Der Arzt kann meist auch konkrete Tipps für den Trainingsbeginn geben. Weitere Check-ups sollten in regelmäßigen Abständen folgen.

Sportstätte

  • Machen Sie sich vor Ihrer Wahl Gedanken zu folgenden Punkten:

  • Wollen Sie gern in einer Halle Sport treiben, oder zieht es Sie in die Natur?

  • Hätte es einen besonderen Reiz für Sie, wenn Sie sich draußen bewegen?

  • Hat der Trainer/die Trainerin bzw. der Kursleiter/die Kursleiterin Erfahrungen mit Seniorensport?

  • Lässt sich die ausgewählte Sportstätte gut erreichen?

  • Ist eine kostenlose „Schnupperstunde“ möglich?

  • Tipp: Überlegen Sie auch, ob Sie aus Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis einen Mitstreiter gewinnen können?

Grenzen

  • Wer krank ist, sollte keinen Sport treiben. Pausieren Sie unbedingt bei Erkältung, Fieber oder akuten Infekten. Belasten Sie jetzt Ihren Körper, kann es zur Streuung des Erregers kommen, z. B. zu den Herzklappen. Das ist gefährlich!

Die Checkliste ist als Orientierungshilfe im Alltag gedacht. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es sind – die unserer Meinung nach – wichtigsten Punkte zusammengefasst.